Bolivien-Tagebuch

von Astrid Vervoort und Didier Punie

Mittwoch, 24. Februar 2010

Unsere Reise beginnt. Um 5.00 Uhr aufgestanden, gegen 10.00 Uhr abgeflogen und via Chicago O’Hare nach Miami International Airport geflogen.


Donnerstag, 25. Februar 2010

Nach 35 Stunden Fliegen und Warten in Miami Int. landen wir in La Paz. Es ist buchstäblich eine atemberaubende Erfahrung, denn in 4000 Metern Höhe zu landen ist nichts, was man jeden Tag macht. Glücklicherweise erwartet uns Jorge Mazuelos vom Zenit Projekt (www.zenit-fundacion.com) . Mit dem Taxi fahren wir auf eine Höhe von ca. 3600 Metern hinunter, wo unser Hotel liegt. Das „Radisson Hotel“ heißt uns mit frischem „Kokatee“ und einer Sauerstoffflasche willkommen. Sehr müde von der langen Reise, dem Jetlag und der Höhe gehen wir schlafen. Die Temperatur ist angenehm: nicht zu kalt und sicher nicht zu warm!

Freitag, 26. Februar 2010

Es ist wirklich nötig, sich zu aklimatisieren, wenn man ungefähr vom Meeresspiegel in Belgien plötzlich auf einer Höhe von mehr als 4000 Metern ankommt. Deshalb ist der heutige Tag dafür reserviert, um es ruhig angehen zu lassen. Ein leichtes Mittagessen und eine kleine Wanderung sowie viele Liter Tee sorgen dafür, dass wir uns besser fühlen. Die Kopfschmerzen verschwinden langsam aber sicher. Ausruhen ist äußerst wichtig.

Samstag, 27. Februar 2010

Die echte Arbeit kann beginnen! Wir fahren zum ersten Mal nach El Alto: dem Ort, in dem die Schule liegt, in der wir die Tomatis-Therapie durchführen werden. Es scheint ein herrlicher Ort inmitten einer der ärmsten Viertel von Bolivien zu sein. Zusammen mit Cordula Schall und Jorge treffen wir die Vorbereitungen für den Kongress. Dank des Bildungs-ministeriums von Bolivien bekommen wir die Möglichkeit, die Therapie auf dem Kongress, der von Zenit organisiert ist, vorzustellen. Wir treffen den Vize-Bildungsminister: Diego Pary. Er ist von dem Projekt und vor allem von der Therapie, die wir mit den bolivianischen Kindern durchführen, völlig begeistert.
Noch immer ist es schwierig, steile Wege zu gehen oder schwere Dinge zu tragen.

Sonntag, 28. Februar 2010

Wir besuchen die archäologische Stätte von Tiwanaku. Prächtige Ruinen von einer verlorenen Kultur noch vor den Inkas.

 

Zum Foto rechts: In der Ruinenstätte Tiwanaku findet man noch Überreste der einst forschrittlichen Zivilisation in den Zentralanden. Ihre Toten beerdigten sie in der Fötushaltung, weil sie überzeugt waren, dass sie auf diese Weise wiedergeboren würden.

 

Montag, 01. März 2010

Wir fahren wieder nach El Alto, um das Projekt den Eltern vorzustellen. Astrid erobert mit ihrer Rede direkt alle Herzen, und das Gleiche gilt auch andersherum! Wir beginnen mit dem Durchführen der Horchtests von 20 Kindern. Schon sehr schnell merken wir, dass das Abnehmen der Tests hier schwieriger ist als zu Hause. Bolivianische Kinder sind so erzogen, dass sie nur antworten, wenn sie etwas gefragt werden. Dank unseres guten Dolmetschers Jorge klappt es dann doch flott. Die Kinder sind von meinen blonden Haaren (Didier, d.Red.) fasziniert.


Dienstag, 02. März 2010

Astrid führt Besprechungen mit den Eltern durch, die enorm dankbar sind, dass wir das Projekt mit ihren Kindern durchführen. Leider können wir nicht allen helfen, aber wir versuchen alles, um so viele Kinder wie möglich zu behandeln. Anhand der Horchtests ist zu erkennen, dass die Therapie dort sehr nötig ist! Morgen kommen die Geräte an, und alles kann gut beginnen. Wir sind nun schon dabei Pläne zu schmieden, um nächstes Jahr mit noch mehr Geräten zurückzukommen, sodass wir noch mehr Kindern helfen können. Die Eltern sind unglaublich offen für allerhand Tipps und nehmen die Besprechungen wirklich in sich auf.
Am Abend haben wir lecker gegessen in der obersten Etage des Radisson-Hotels, mit der unglaublich spektakulären Aussicht über die ganze Stadt.
Dr. Amirpur ist angekommen und sich beim Abendessen zu uns gesetzt. Der weitere Verlauf des Kongresses wurde ausführlich besprochen.
 

Mittwoch 03. März 2010

Die übrige Besprechungen der Tests fanden heute statt. Die Eltern von den zu behandelnden Kindern warten mit Ungeduld auf die Therapie und die Resultate, genau wie wir selbst. Durch die Streiks der Lastwagenfahrer und die dazugehörigen Blockaden war es sehr schwierig, nach El Alto zu fahren. Glücklicherweise kamen wir doch in dem Kinderzentrum an.

Am Abend sind wir sehr müde, aber auch sehr zufrieden. Es gibt ein gutes Gefühl mit Menschen zu arbeiten, die normalerweise niemals solche Chance bekommen könnten!

Donnerstag, 4. März 2010

Der erste Tag unseres Workshops! Die offizielle Öffnung war sehr eindrucksvoll und vorne im Saal nahmen die örtliche Honoratioren Platz. Sowohl der Bildungsminister als der Vize-Minister saßen neben uns. Die Presse war zahlreich vertreten und machte viele Fotos und Filmaufnahmen. Astrid saß direkt neben den hohen Gästen, die zum Auftakt die Teilnehmer des Workshops begrüßten. Bei dieser Gelegenheit dankten sie uns sehr speziell für unsere Anwesenheit, um diese Therapie in ihrem Land vorzustellen und gleich auch anzuwenden! Auch die gemeinnützige Stiftung Zenit mit Cordula Schall an der Spitze wurde für ihr Engagement gelobt.

APP-Workshop in La Paz

Danach begann Dr. Kosrow Amirpour seinen ersten Vortrag. Die Anwesenden horchten interessiert Cordula Schall zu, die alles in "real  time" übersetzte. Danach übernahm Astrid das Mikrofon. Sie referierte vor dem staunenden Publikum über die intra-uterine Entwicklung des Kindes und stellte die beiden Zentren Atlantis und Mozart-Brain-Lab vor. In der anschließenden Fragerunde gab es viele kritische Anmerkungen und Bedenken, doch Astrid konnte alles geschickt mit Beispielen aus der Praxis, eigenen Erfahrungen und vielen Argumenten beantworten. Im Sturm eroberte sie die Herzen der Zuhörer und tritt damit in die Fußstapfen ihres Vaters Jozef.
Wir schlossen den Abend mit einem köstlichen Abendessen und einer Versammlung mit allen anwesenden Dozenten und Organisatoren ab.

Freitag, 5. März 2010

Heute startete die Therapie! Die Geräte waren endlich mit einiger Verspätung im Zentrum in El Alto angekommen. Schnell waren die Geräte ausgepackt und angeschlossen. Ich (Didier, d.Red.) nahm gleich zwei Mutterstimmen in Spanisch und in Aymara (eine indigene amerikanische Sprache in den Zentralanden, d.Red.) auf, während Astrid die Kinder auf die richtigen Plätze setzte und die Geräte einstellte. Die Kinder sind überhaupt nicht vertraut mit einer Therapie. Wir mussten es ihnen erklären. Glücklicherweise sind sie alle kleine Schätze, die wir jetzt schon in unser Herz geschlossen haben. Alle Mütter schauten sehr interessiert zu und warteten geduldig und still im Flur auf das Ende der Höreinheit. Wir selbst sind sehr gespannt auf den weiteren Therapie-Verlauf, die Resultate, und natürlich die weiteren Workshops und den Kongress!

Samstag, 6. März 2010

Der erste komplette Therapietag für unsere kleinen bolivianischen Teilnehmer Lizandro, Helen, Joh, Erik, Joel Franz, Wendy, Carla Brisa, ... allen horchen sie gleich intensiv wie die Kinder bei Atlantis und MBL, das heißt dreimal pro Tag anderthalb Stunden filtrierte Musik oder Mutterstimme, in zwei Gruppen aufgeteilt. Astrid und ich probierten zusammen mit Cordula, es den Kindern so angenehm wie möglich zu machen. Genau wie in Sint-Truiden werden Puzzle verschlungen, ohne die Riesenmenge an Malereien zu vergessen, die wir zum Ausschmücken an die Wand gebracht haben. Die Mütter sorgen mit Naschereien für uns, die Therapeuten. Die Kontakte zur Bevölkerung verläufen sehr herzlich.

Sonntag 7 März 2010:

Da das Schulgebäude am Sonntag geschlossen ist, haben Astrid und ich ausnahmsweise einen freien Tag. Wir nahmem uns Zeit, einmal das herrliche Buffet zu genießen im Radisson Hotel von La Paz, unserem Hafen für diesen Monat und der Platz, an dem die Workshops und der Kongress stattfinden. Das Lammfleisch war eine örtliche Delikatesse.

Montag, 8. März 2010

Die Wege von Astrid und mir trennen sich jetzt für 10 Tage. Ich muss jeden Tag ins Therapiezentrum und zurück fahren. Die Fahrt zwischen La Paz City und El Alto, ein wahrer Hexenkessel von hupenden Minibussen, dauert etwa 30 Minuten.
Ich betreue dort die 20 bolivianischen Kinder bei der Hörtherapie. Wegen einer Strompanne im ganzen Distrikt haben wir heute leider eine Stunde verloren. Die Wechsel zwischen den einzelnen Gruppe verlaufen zwar noch nicht so schnell, aber Übung macht den Meister. Jhon-Eric und Jhamil zeigen bereits leichte Veränderung: sie sind weniger aktiv als in den vergangenen Hörzeiten.
Astrid bleibt während des Tages im Hotel, um dort Vorträge zu halten. Heute stand auf ihrem Programm das Thema Entwicklungsstörungen.

 

Dienstag, 9. März 2010

Da der Kindergarten im Schulgebäude immer voller wird, bin ich gezwungen, mit den Kindern und dem Material auf die andere Seite der Strasse umzuziehen. Die Kinder gewöhnen sich allmählich an die langen Hörzeiten, denn 3 mal am Tag ein und eine halbe Stunde hören scheint doch etwas zu intensiv. Leider haben wir keine andere Wahl, weil unsere Geräte so spät angekommen sind. Also "durchbeissen"; die  Ergebnisse werden es positiv beweisen.
Astrid durfte heute ausgiebig über ihr Lieblingsthema sprechen: die Audio-Psycho-Phonologie. Sie war sehr stolz, über dieses Themen vor einer großen Gruppe sprechen zu können. Die Teilnehmer bekommen viele Informationen und haben den Raum mit vielen Notizen verlassen.
Dr Amirpour hat seinen Vortrag über ADHD gehalten.

 

Mittwoch 10. März 2010

Heute habe ich (Astrid) keine Vorträge auf dem Plan stehen. Normalerweise sollte ich heute Didier nach El Alto begleiten, aber leider war dies nicht möglich. Cordula ist am Freitag nicht da, und deshalb muss Jorge an Ihrer Stelle übersetzen.
Weil Donnerstag ein ziemlich voll verplanter Tag ist, wollte Jorge heute den Vortrag für Freitag mit mir durchnehmen. Es ist auch wirklich "dicker Brocken" : Legasthenie und Dyscalculie, eines meiner bevorzugten Themen. Logisch mit so einem Papa, der mir im Laufe der Jahre über diese Themen so viel beigebracht hat.
Armer Didier, er kam erschöpft aus El Alto zurück. Es sind "schwere Fälle" und er hat nicht viel Hilfe. Dennoch freut er sich jeden Tag aufs neue, um seine kleine Schützlinge wieder zu sehen. Auch merken wir, dass 3 x einundhalb Stunden hören doch recht viel sind. Aber es heißt für uns, noch ein wenig durchbeissen!!! Auch möchte ich vermerken, dass ich enorm stolz auf Didier bin, und dass ich niemand lieber an meiner Seite haben möchte als ihn.

Donnerstag 11. März 2010

Die erste Modul Neuropädagogik ist vorbei! Dr. Amipour hat jetzt eine Woche Urlaub und besucht seine Tochter in Buenos Aires (Argentinien).
Im zweiten Modul darf ich jetzt den Anfang machen mit dem Thema Auditive Entwicklung und Störungen. Die Leute staunten, als ich anfing, über das Thema "Vermeiden von Säuren" zu sprechen. Danach habe ich Klangübungen mit allen Leuten im Saal gemacht. Bis jetzt weiss ich nicht, wo ich den Mut hergenommen habe, das zu machen. Jeder, der mich schon einmal singen gehört hat, wird beim Lesen dieser Zeilen bestimmt denken "Oh, Oh!!!" Sicher, wenn man weiss, dass Papa spontan zu lachen anfängt, wenn ich versuche, einen hohen Ton zu erreichen. Aber dennoch waren alle richtig begeistert. Sie empfanden es als eine angenehme Abwechslung und übten fleissig weiter.
Danach bekamen alle das Ergebnis der Prüfung aus der ersten Woche Neuropädagogik. Lustig, denn normalerweise bin ich es, die Prüfungen ablegen muss, aber dieses Mal durfte ich Sie korrigieren.
Nachmittags hat dann Dr. Banffy mit Ihrem ersten Vortrag begonnen.

Freitag, 12. März 2010

Das Thema von heute lautet "Legasthenie und Dyscalculie"! Vor allem der Teil mit der "Buchstabentafel" hat den Leuten besonders gefallen. Wir haben mit einer halbe Stunde Verspätung begonnen, da wir in einen anderen Saal wechseln mussten. Unglaublich, dieser Luxus hier!  Den Vortrag zu halten, war jetzt noch spannender. Man hatte den Eindruck, sich in einem großen Ballsaal zu befinden.
Am Nachmittag hat Dr. Banffy  über "Zentrale Hörwahrnehmungsstörungen" gesprochen. Ganz oft hat sie auf meinen Vortrag verwiesen, weil es viele gemeinsame Berührungspunkte gab. Ich habe heute wieder viel dazugelernt!
Didier beginnt, bei den Kindern viele Veränderungen zu bemerken. Nur Joel-Franz hat es Probleme, ruhig zu bleiben und den Kopfhörer auf den Kopf zu behalten.

Samstag, 13. März 2010

Auch samstags öffnet die Schule in El Alto, um den Kindern hohe und tiefe Frequenzen via gefilterter Musik zu verabreichen. Da das Personal am Wochenende nicht anwesend ist, werden die Eltern gebeten, mit zu helfen. Bolivien ist ein Land in Südamerika mit einer konformen Kultur und Einstellung. Pünktlich zu sein, steht nicht immer auf der Tagesordnung, aber zum Wechsel kommen die meisten Kinder doch rechtzeitig. Auffallend ist die Ruhe der Kinder bei Anwesenheit ihrer Eltern, ein deutlicher Unterschied gegenüber Europa.
Astrid und ich bereiten vor 9.00 Uhr in aller Eile die Räume für die Workshops vor. Die Gruppe von ungefähr 60 Teilnehmern wird in verschiedene kleinere Gruppen eingeteilt, die alle die „Ersteigung“ von El Alto wagen. Astrid erklärt die Arbeitsweise des Brain Activators, ebenso wie die der Testapparate. Ein anderer Teil des Workshops besteht im Interpretieren der Horchtests: eine Aufgabe, die wunderbar klappt. Alle sind davon fasziniert, was sie vorgesetzt bekommen. Astrids Aufgabe ist vollbracht, das Interesse ist noch weiter geweckt!

Sonntag, 14. März 2010

Ein freier Tag! Astrid und ich haben das schwerste Programm von allen Dozenten, also genießen wir besonders unseren freien Tag. Auf dem Programm stehen: schön ausschlafen, ruhig wach werden und von den örtlichen Spezialitäten genießen. Wir gehen in die Stadt, um etwas frische Luft zu schnappen, aber dies ist mit dem dauernden, der die Lungen der Pacena’s (Einwohner von La Paz) füllt, sehr schwierig. In der großen Geschäftsstraße finden wir ein Kino, und die Plakate locken uns hinein. Es ist eine willkommene Abwechslung bei dem vollen Programm. Abends steht noch ein Treffen mit dem vollständigen Dozententeam auf dem Programm, denn auch Frau Mäuslein und Herr Dr. Nosko sind angekommen.

Montag, 16. März 2010

Didier erlebte schwere Tage, aber er ist zäh und schafft es. Ich bin froh, dass ich ihm jetzt ein bisschen helfen kann, weil ich fast alle Vorträge hinter mir habe. Endlich mal zusammen sein tut gut!

Dienstag, 17. März 2010

Noch ein Tag zusammen arbeiten können! Die Kinder, die Eltern, die Verantwortlichen vom Zentrum in El Alto - sie sind alle so lieb und dankbar für alles, was wir hier für sie tun. Abends sind wir, wie immer,  total erschöpft, aber glücklich! Wir fühlen, dass wir hier besonders nützlich sind, schätzen aber um so mehr, wie gut wir es im "alten Europa" haben!!!

Mittwoch, 18. März 2010

Ich - Astrid - habe heute 11 Horchtests der Kinder abgenommen. Es ist einfach verblüffend, was Didier mit den Kindern durch das zäh durchgehaltene Trainingsprogramm erreicht hat!!!
Eine französische Psychologin half mir dieses Mal beim Erstellen der Horchtests: Eine sehr feine Person. Auch die italienische Schwester, die an der Spitze des grossen Zentrums in El Alto steht, ist wirklich ein Prachtmensch!

Donnerstag, 19. März 2010

Heute hat Astrid die letzten Horchtests der Kinder abgenommen, wieder mit Hilfe der Leute, die uns auch gestern geholfen haben. Unsere lange Arbeitsperiode hier ist fast zu Ende. Heute wurden wieder alle Geräte eingepackt und zu UPS - dem internationalen Kurierdienst - gebracht. Keine einfache Aufgabe, aber von der Schule, in der wir gearbeitet haben, bekamen wir bereitwillig Hilfe. Sogar die pädagogische Direktorin, das Schuloberhaupt (die italienische Schwester) und die Psychologin halfen wo sie konnten. Die Dankbarkeit der Leute hier ist sehr groß! Sie würden alles Mögliche tun, damit wir unsere wunderbare Arbeit hier bald fortsetzen können.

Freitag, 20. März 2010

Der Kongress! Heute kamen die Leute aus der Schule extra zur Kongresshalle, um zu erfahren, welche Resultate die zweiten Tests von Astrid erbracht haben. Die Schulleiter, die Lehrer, die Eltern, die Psychologin - alle waren stolz auf die geleistete Arbeit und die tolle Resutate. Ihre Dankbarkeit ist groß und das Lob für Didier (er betreute die Kinder an allen Tagen über viele Stunden in mehreren Gruppen) war überwältigend.

Sonntag, 22. März 2010

Heute fahren wir zum Titicacasee! Endlich können wir mal einen kleinen Ausflug machen. Die Arbeit ist beendet! Wir sind beeindruckt von der besonderen Liebe der armen Menschen hier!
Montagmorgen steigen wir wieder ins Flugzeug, und zurück geht die Reise nach Hause, in unsere eigenen Betten, die wir so vermisst haben! Wir reisen aber mit dem guten Gefühl zurück, dass wir hier eine sehr nützliche Arbeit im Dienste der Armen geleistet haben.
Dienstagmittag um 14.10 Uhr europäischer Zeit landet unser Flugzeug in Brüssel. Wir sehnen uns nach all den vertrauten Gesichtern!!!